Das Stadtschützenfest – ein „Tischlein deck dich“!

Das Märchenhafte am „Tischlein deck dich“ ist die Faszination, dass alles wie automatisch da steht, wie und wo man es gerne hätte. Dass man selbst nichts dazu zu tun braucht: Wie von Zauberhand wird aufgetischt, was man braucht, um zufrieden und froh zu sein… Beim Stadtschützenfest ist auch alles wie von selbst da - zumindest alles bestens vorbereitet.
Leckereien (zu essen und zu trinken) stehen bereit, an netten Tischnachbarn ist kein Mangel: Man trifft fröhliche Menschen, gewinnt schnell neue Freunde. So ist garantiert, dass man Spaß und Freude erlebt! Freude am Brauchtum, an der Gemeinschaft, am Zusammenleben in unserer Stadt… Das Fest der Bruderschaften und Vereine ist einladend. Jeder findet hier seinen Platz. Alles ist liebevoll hergerichtet zum gemeinschaftlichen Feiern. Die Organisatoren haben mit Herz und Hand dafür gesorgt , dass dem zünftigen Spaß an- und miteinander nichts im Wege steht. Brüderlichkeit und Gastfreundschaft aus jahrhundertealter Tradition eben.
2500 Schützen werden dabei sein, zehntausende Gäste werden erwartet. Und natürlich gibt es viele engagierte Unterstützer, die das alles möglich machen. Das „Gesamterlebnis Stadtschützenfest“ braucht und hat nämlich viele Freunde in dieser Stadt, die der Bruderschaft mit Rat und (professioneller) Tat nach Kräften zur Hand gehen. Ihnen gilt unser besonderer Dank!
Unser „Tischlein deck dich“ steht also pünktlich parat – und bietet für jeden etwas.
Und alle sind eingeladen!. Zum Traditionsmenü aus Vogelschuss und Parade, besinnlicher Krönungsmesse und munterem Feldlager mit Speis´ und Trank, auf Gladbachs „Platz an der Sonne“: Man sieht sich!

Vom 30. August bis 1. September – Treffpunkt Sonnenhausplatz.Tisch deck dich ST SW

Versprechen zum Stadtschützenfest ein "Tischlein deck dich" - Marktausrichter Sven Tusch (rechts), Stefan Wimmers vom Citymanagement (links) und Schützenchef Horst Thoren. Foto: Denise Brenneis (frei)

Ein Platz an der Sonne für Gladbachs Brauchtum

Drei Tage Stadtschützenfest: Wo die Heimat besungen wird

Gladbachs „Tischlein deck dich“ steht am Sonnenhausplatz. Nicht dauerhaft, aber zumindest zum Stadtschützenfest (vom 30. August Schritt fuer Schritt 400bis 1. September) soll Freunden und Gästen des Brauchtums aufgetischt werden, was in niederrheinischen Landen zu Kirmeszeiten gern gegessen und getrunken wird. Zu Altbier und Currywurst gibt es Wohlfühl-Atmosphäre und Volksfeststimmung mit „Drenk doch ene mött“ und Tschingderassabumm: „Wenn dat Trömmelsch jeht“, ziehen die Schützen auf, bringen ihren König mit und Volksfeststimmung, wie sie früher einmal war und heute noch gern besungen wird.

Buden und Stände, Spaßmacher und Musikanten sorgen an drei Tagen für beste Unterhaltung. Und weil das Mitmachen besonders viel Freude macht, ist der Auftakt am Freitag, 30. August, 16.45 Uhr, mit der herzlichen Aufforderung verbunden: Sing mit. Das neue Heimatsingen, als After-Work-Party angelegt, macht Gladbachs Platz an der Sonne zur Erlebniswelt. Die Brauchtumsfreunde (an diesem Tag noch ohne Tracht, aber traditionell fröhlich) laden ein zu einem „Fest mit Sonnenhut und Liegestuhl“.

Historisch gewandet, alle in Uniform und mancher unter der Pickelhaube, sind die gastgebenden Schützen an den beiden folgenden Hochtagen des Brauchtums zu sehen. Am Festsamstag, 31. August, geht’s mit dem Königsschuss los, ermitteln die Bruderschaften unter bis zu 39 Kandidaten um 15 Uhr beim Vogelschuss auf dem Sonnenhausplatz ihre neue Majestät.

Das Schützenprogramm am Festsonntag, 1. September, beginnt mit der Krönungsmesse um 13.45 Uhr im Münster. Danach ziehen 2500 Schützen und Musikanten (zwölf Musikkapellen blasen den Marsch) durch die Innenstadt und zur Parade, die um 16 Uhr am Alten Markt ist.

Die Marscherlaubnis gibt Oberbürgermeister Hans-Wilhelm Reiners, ohne dessen Ja-Wort General Lothar Erbers nicht antreten lässt. Die Schützen aber müssen marschieren, erst den Berg hinab und dann wieder hinauf. Nur der König geht nicht zu Fuß. Er lässt vorfahren, sitzt in der Kutsche. Stehen dürfen die Zuschauer, von denen bei gutem Wetter allein bei der Festparade am Sonntag, 1. September, 16.15 Uhr, gut und gern 20.000 am Alten Markt erwartet werden. Insgesamt, da sind sich die Schützen sicher, können auch 50.000 und mehr Besucher zum Fest kommen.

Denn die Bruderschaften setzen zwar auf Altbewährtes (auf Tradition seit 1836), lassen aber nicht alles beim Alten. Längst hat das Brauchtumstreffen Stadtfestcharakter, bietet der Handel mit seinem verkaufsoffenen Sonntag (1. September, ab 13 Uhr) einen zusätzlichen Anreiz, neugierig und schaulustig zu sein. Zur unterhaltsamen Bühnen-Show zapfen die Festwirte heimisches Altbier an und servieren Deftiges und Kulinarisches: „Tischlein deck dich“ am Sonnenhausplatz.

Vier Besonderheiten im bewährten Programm des Stadtschützenfestes 2019

  1. Treffpunkt Sonnenhausplatz – Feldlager und Bühnenprogramm an drei Festtagen (30. August / 1. September) gegenüber dem Minto
  2. Verkaufsoffener Sonntag (1. September ab 13 Uhr) – Shopping und Brauchtum als Kombi-Event
  3. Ball aller Majestäten bei Schaffrath (Samstag, 31. August 20 Uhr) in der Alten Reithalle – neue Location für die rauschende Ballnacht
  4. Serenade zur Eröffnung am Rathaus Abtei (Samstag, 31. August, 13.30 Uhr)  - stimmungsvoller Auftakt mit Musik

AufZackImFrack wsAuf Zack im Frack – Tradition seit 1836. So heißt es vom 30. August bis 1. September 2019 beim großen Gladbacher Stadtschützenfest mit verkaufsoffenem Sonntag, das 2500 Schützen und Musikanten auf die Beine und beim neuen Treffpunkt Sonnenhausplatz Fakir, Clown und Tanzmädchen auf die Bühne bringt. Gefeiert und marschiert wird rund um den Alten Markt.  Die Schützen lassen die Tradition hochleben und erinnern an die über 175jährige Tradition des Gladbacher Schützenfestes.
Zuschauen (beim Parademarsch und beim Bühnenprogramm) kostet nichts, "bietet aber beste Unterhaltung."

So bereits zum Auftakt am Freitag, 30. August, 17 Uhr, mit dem neuen Heimat-Singen auf dem Sonnenhausplatz.
So am Samstag, 31. August, ab 14.30 Uhr beim traditionellen Vogelschuss um die Bezirkskönigswürde
oder Sonntag, 1. September ab 18 Uhr beim Showabend mit Tanz und kölsche Tön.
Höhepunkte im Schützenprogramm sind am Sonntag
- die Krönungsmesse um 13.45 Uhr im Gladbacher Münster sowie
- der Festzug (ab 15.30 Uhr) durch die Innenstadt und
- die Festparade (ab 16.15 Uhr) am Alten Markt.

Bis zu 50.000 Gäste werden zum Stadtschützenfest erwartet. Ab 13 Uhr sind in der City die Geschäfte geöffnet.

Die Losung der Schützen zum großen Bruderschaftstreffen: "Ein Prost auf die rheinische Seele!"

Weitere Informationen finden Sie unter dem Menüpunkt Stadtschützenfest.

Schützenhilfe im Kampf gegen den Grauen Star in Kamerun

Raoul Cheuteu nennt sich selbst scherzend "den schwarzen König von Korschenbroich". Er fühlt sich jedenfalls so, weil er von seinen Schützenbrüdern immer wieder in den Arm genommen wird - persönlich an der Theke im Festzelt und tatkräftig durch Schützenhilfe für seine Operationskampagnen gegen den grauen Star in Kamerun. Der Augenarzt aus Yaoundé, dessen Ausbildung von der Familie Otten gefördert wurde, besucht regelmäßig zu Unges Pengste Korschenbroich, um mit den "Pappköpp" um Fritz Otten und Rainer Bonhof zu marschieren und um Danke zu sagen. Denn die Augenhilfe Afrika, entstanden aus Schützenkreisen, unterstützt ihn und finanziert jährlich bis zu vier Operationsreisen mit jeweils 50 Operationen. Sein Unges-Pengste-Besuchsprogramm war diesmal mit vielen Gesprächs- und Besuchsterminen gespickt.

AugenKamerunDazu gehörte auch ein kleiner Empfang im Hannen-Haus, denn Raoul war diesmal mit seiner Frau Arielle und den beiden Kindern zu Gast und sollte gleichzeitig wichtige Gesprächspartner treffen. Da bietet sich eine Mittagsrunde an. So saßen neben dem Vorstand der Augenhilfe um den Vorsitzenden Franz Thoren und dem Gastgeber Horst Thoren mit am Tisch der Architekt und Förderer Fritz Otten, Ansgar Heveling aus dem Bundestag, Frank Boss aus dem Landtag sowie Raymond Opzalski von der DIS AG und von den Schützen Bundesschatzmeister Peter-Olaf Hoffmann und Diözesanbundesmeister Josef Mohr. Dabei ging es um die Lage in Kamerun und konkrete Hilfsmöglichkeiten. Der Besuch in Korschenbroich endete für den schwarzen Schützenbruder nach fünf Tagen Unges Pengste mit der Mitgliederversammlung der Augenhilfe Afrika. Raoul Cheuteu dankte allen Spendern, vor allem aber auch den Schützen, die ihn in die Gemeinschaft aufgenommen und ihm einen königlichen Empfang bereitet haben.

Korschenbroich hat jetzt Schützen-Ampelmännchen

AmpelKo
Neuss diskutiert noch über die Schützen-Ampelmännchen, Korschenbroich hat sie schon. Der Schützenbruder Sascha Bonness, von Beruf Designer, hat den Typ “Ampelmännchen Korschenbroich” kreiert und die Erlaubnis zur Nutzung gegeben. Korschenbroichs Schützenanpelmännchen sind schlank und rank, eher sportlich und stehen “für Schützen in Bewegung”.

Die Ampeln am Matthias-Hoerenplatz im Stadtzentrum, Festplatz der Bruderschaften, sind vor einigen Tagen im Auftrag der Stadt umgerüstet worden. Angeregt hatte die Umrüstung bereits im Vorjahr ein Kreis von Schützenbrüdern, der jetzt auch die Finanzierung der Schützen-Ampelmännchen sicherstellte.